Am 4.4.2019 besuchte das BVJ Hauswirtschaft-Pflege und die Ausbildungsklassen zum Fachpraktiker personale Dienstleistung mit den Lehrkräften Frau Gisa-Kulla, Frau Lang und Frau Erbguth-Feldner die Altenpflegemesse in Nürnberg. In den großen Hallen des Messezentrums konnten wir Ideen, Trends und mehr zu schöneren und praktischeren Einrichtungen in Heimen, über Kommunikation und passende Technik, Pflegehilfsmittel und -geräte, Alltagshilfen, Mobilitätshilfen und Sturzprävention, Dekubitusprophylaxe, Verbrauchsgüter wie Einlagen, Beschäftigungstherapie, Pflegerische Therapie, Spiele, Bildungsangebote für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Küche und Ernährung, Textil und Hygiene, Reinigung, Entsorgung, Pflegedokumentation und mehr kennenlernen.

Besonders interessant waren:

Die Ausstellungen und Werbung der verschiedenen Heime

  • Pflegeroboter, die den alten Menschen Essen bringen und sehr lustig anzusehen sind.

Dennoch empfanden die Schülerinnen und Schüler ein komisches Gefühl dabei:

  • Werden Pflegekräfte arbeitslos?
  • Roboter ersetzen doch Menschen nicht!!

  • Der Auftritt von Dena (Dustin Struwe) mit seinem Rap „Ich bring es aufs Papier“

„Es ist 6.30h, der Dienst beginnt und du fragst dich jeden Tag, ob du den Kampf gewinnst. Ja, ich spreche von der Zeit. Die Zeit, die du nicht hast. Weil der Zeiger gnadenlos tickt. Der raubt mir die Kraft. Der Stress ist dir nicht anzusehen. Aber tief in dir drin. Man steht früh schon unter Zeitdruck. Ist das der morgendliche Sinn, wenn du mal angenommen 10 Minuten Zeit für einen Menschen hast, der auf dich angewiesen ist, weil er es nicht mehr schafft. Ist das nicht schlimm, wenn du unter Hektik waschen musst. Das was noch zählt ist der Körperduft. Doch einfach mal für jemanden da zu sein, sich hinsetzen, zuhören, stark zu sein. Ja, all das ist zeitlich zu viel verlangt. Ich bring es aufs Papier … verdammt.“

Nach all den Eindrücken und dem Trubel einer großen Messe machten sich die meisten von uns Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften ziemlich kaputt aber zufrieden auf den Heimweg.

Meike Erbguth-Feldner