Es ist geschafft. 

Nach den anstrengenden Wochen der Prüfungsvorbereitung haben unsere drei Teilnehmer Felix Assenbaum, Benjamin Hickl und Rene ́ Zigahn die Herausforderung „Abschlussprüfung Metallbauer“ erfolgreich überstanden. 

Zuvor floss jedoch jede Menge Schweiß und der eine oder andere der drei musste dabei an seine Grenzen gehen. 

Allein die theoretische Prüfung dauerte von 8.00 bis fast 15.30 Uhr. Danach waren die Jungs vollkommen ausgepowert und wollten eigentlich nur noch ins Bett. 

Bereits vorher waren die Gesellenstücke geplant und fachgerecht im Maßstab 2:1 gezeichnet worden. Diesmal hatten sich die Azubis für ein Zaunfeld aus rostfreiem Edelstahl (F. Assenbaum), eine Gartenbank (R. Hickl) und eine Holzlege (R. Zigahn) entschieden. 

Die Fertigung der Teile fand zwar zum Teil an der Berufsschule in Rothenburg statt, die Werkstücke waren jedoch sehr aufwändig, so dass einige Arbeitstage im Betrieb mit 10 oder gar 12 Arbeitsstunden folgen mussten. 

Schlussendlich hat sich die Mühe gelohnt. Herausgekommen sind drei sehr ansehnliche Gesellenstücke, die den Vergleich mit den anderen Prüflingen nicht scheuen müssen. 

Wie bereits an den anderen Prüfungstagen hinterließen die drei Jungs auch bei der abschließenden Steuerungstechnik-Prüfung und beim Fachgespräch einen kompetenten, konzentrierten und höflichen Eindruck. 

Jetzt wartet das Berufsleben und der Arbeitsmarkt, aber um diese drei jungen Metallbauer-Gesellen braucht man sich, glaube ich, keine Sorgen machen. 

Zunächst werden sie entweder von ihren Ausbildungsbetrieben übernommen oder haben bereits einen neuen Arbeitsplatz. 

Ich lasse die drei nach viereinhalb Jahren und geschätzten 1300 gemeinsam verbrachten Unterrichtsstunden voller Respekt, Vertrauen und Spaß mit einem wehmütigen Gefühl ziehen. 

Lieber Felix, lieber Benjamin, lieber Rene: Ich wünsche euch viel Glück und Erfolg für euer weiteres Leben! Ich hoffe, ihr könnt das umsetzen, was ihr hier gelernt habt. 

Harald Pfeifer 

Fachbetreuer für Metalltechnik