Am 14. Januar 2020 besuchten die Klassen BVB 1, 2 und 3 die Firma Faber-Castell in Stein b. Nürnberg.

Dort durften wir uns in der alten und neuen Minenproduktion sowie in der Endfertigung von Blei- und Buntstiften umsehen.

In der „alten Mine“ erfuhren wir anschaulich, wie die Arbeitsbedingungen vor 150 Jahren waren:

  • lange Arbeitstage
  • eintönige Arbeit
  • lauernde Gefahren an vielen Maschinen
  • Staub und Schmutz
  • Dunkelheit, usw.

Übrigens sind Bleistifte entgegen ihres Namens frei vom giftigen Schwermetall Blei, sondern die Minen bestehen nur aus Graphit und Ton. Im Labor testeten wir die Bruchfestigkeit von Bleistiftminen. Nach unseren Tests halten sie einer Belastung von über einem Kilogramm stand.

In der neuen Endfertigung für Blei- und Buntstifte dagegen wurde uns gezeigt, mit welcher Geschwindigkeit heutige Maschinen die Stifte herstellen. 500 000 Bleistifte fallen täglich im Werk Stein buchstäblich vom Band. Wenige Maschinenführer überwachen und warten die komplizierten Maschinen. Um die Bleistifte zu lackieren verwendet Faber-Castell wasserlösliche Lacke, die in bis zu 20 Schichten auf die Stifte aufgetragen werden müssen.

Am Ende der 3-stündigen Führung bekamen wir einen „perfekten“ oder einen glitzernden Bleistift geschenkt.

Nach einer kurzen Shopping-Tour durch den hauseigenen Shop ging es wieder mit der Bahn zurück nach Ansbach.

 

A. Weickmann, Chr. Brandl, M. Ressel