Kennenlernen:

Zu Beginn stellten sich die Schülerinnen und Schüler der Altenpflegehilfeklasse und des Berufsvorbereitungsjahres während kleinerer Kennenlernspiele vor. Einige Schüler kannten sich von vorhergehenden Klassen. Als grenzwertig war der gewählte Raum (größtes Klassenzimmer) der Robert-Limpert-Berufsschule anzusehen, der sich für 35 Schüler als sehr klein erwies. Die zuständige Sonderpädagogin für den MSD in Strüth stellte sich und den MSD in diesem Rahmen kurz vor. Bereits eine Woche später bat ein Schüler aus Strüth um Unterstützung.

 

Wie bleibe ich gesund? (Frau Dr. Bernadette Michel, Ärztin)

Arbeitsgleiche Gruppenarbeit in 5 gemischten Gruppen:

  1. Ernährung: Welches Essen und Trinken tut mir gut?
  2. Bewegung: Welche Bewegung tut mir gut?
  3. Hygiene: Wie halte ich mich gesund?
  4. Richtige Kleidung für Sommer, Winter und Arbeit. Was ist das konkret?
  5. Wie komme ich mit schwierigen Situationen klar? Was kann ich tun?

Jede Gruppe trug ihre Gedanken zu den Themenbereichen vor, die von den anderen Gruppen und vor allem von Dr. Michel noch ergänzt wurde. So erhielten die Schülerinnen und Schüler eine gute Grundlage im Bereich Prävention.

Beantworten von Fragen und Thema Sucht (Vortrag Frau Dr. Bernadette Michel)

Das Berufsvorbereitungsjahr hatte sich bereits Fragen an die Ärztin überlegt, die diese beantwortete. Es waren u.a. Fragen zur Person der Ärztin, zur Zusammenarbeit der Fachkräfte in der Pflege, zu den Folgen von Drogen und Alkohol und welche Impfungen sie für sinnvoll erachtet.

Die Schülerinnen und Schüler zeigten am grundlegenden Vortrag zum Thema Sucht großes Interesse: Frau Michel bezog auch Rauchen, übermäßige Handynutzung und Energy-Drinks mit ein.

 

 

Selbstverteidigung (Leona Kröpel)

Dieser Teil fand sehr großen Anklang. Die Schülerinnen und Schüler übten verbale und nonverbale gewaltlose Abwehrhaltungen. Es wurden Techniken eingeübt, wie sich Pflegende ohne Verletzung der Bewohnerinnen und Bewohner aus deren Griffen an der Hand, an den Haaren und am Oberkörper lösen können.

 

Sport und Bewegung für mich

Jörg Bischoff zeigte verschiedene Übungen, die die Schülerinnen und Schüler während eines Zirkeltrainings abwechselnd durchführten. Sie beteiligten sich zunächst sehr eifrig. Es wurde jedoch schnell deutlich, dass viele der jungen Menschen wenig Ausdauer und Durchhaltevermögen besaßen. Obwohl die Schülerinnen und Schüler am Morgen während der Erarbeitung wussten, wie eine gute körperliche Ertüchtigung aussieht, waren einige zum Teil sehr unfit. Die meisten strengten sich dennoch nach Kräften an. Viele äußerten den Wunsch, dass Sport in beiden Berufsschulen in den Fächerkanon aufgenommen wird.

 

 

 

Alles in allem ein gelungener Tag. Wir bedanken uns bei der Regierung für die Finanzierung.

Danuta Gisa-Kulla und Meike Erbguth-Feldner

 

Gruppenergebnisse des Gesundheitstagestages:

Wie bleibe ich gesund?

  1. Ernährung: Welches Essen und Trinken tut mir gut?
  • Obst & Gemüse, ausreichend Vitamine (Tabletten?)
  • Viel trinken: Wasser, Schorle, ungesüßter Tee statt Limo und puren Saft
  • Vollkorn (Getreide und Reis)
  • Milchprodukte
  • Wenig Fett
  • Fisch, nicht zu viel Fleisch: 2x pro Woche
  1. Bewegung: Welche Bewegung tut mir gut?
  • Viel laufen, Treppensteigen statt Aufzug,
  • Ausdauersport: wandern, schwimmen, walken, Inliner und Fahrrad fahren, joggen, tanzen, Pilates, Yoga, Springen, Zumba
  • Klettern, Boxen, Fitness, Gymnastik, Tennis, Fußball
  • 2x pro Woche Sport/Fitness
  • Sex
  • Bei erfolgreichem Sport ist der Puls erhöht
  • Rückenschonend arbeiten und Rückenmuskulatur stärken
  1. Hygiene: Wie halte ich mich gesund?
  • Hände waschen und desinfizieren
  • Duschen/baden, Pflege des Intimbereichs
  • Zähne regelmäßig putzen
  • Öffentliche WCs vermeiden
  • Unterwäsche täglich wechseln, Kleidung oft genug waschen
  • Arbeitskleidung 60°C waschen
  • Auf den Haushalt achten
  • Deo verwenden
  • Krankheiten vor ihrem Ausbruch/Verschlimmerung behandeln
  • Nur aus eigener Flasche trinken
  • Keine langen Fingernägel und Nagellack
  1. Richtige Kleidung für Sommer, Winter und Arbeit. Was ist das konkret?
  • Bequeme Kleidung, richtiges Schuhwerk
  • Jahreszeiten gerecht. Wetterbericht vorher hören
    Winter: warme Mütze und Jacke, Schal, Handschuhe, lange Hose, lange Socken, Stiefel, Zwiebelsystem zur besseren Temperatur-Anpassung,
    Sommer: leichte, luftige Kleidung, Dreiviertel-Hose, T-shirt, Hautschutz
  • Arbeitskleidung: Schuhe geschossen, eng-anliegende Kleidung, Kittel, keine Ringe, Schmuck, Haare zusammen, 60°C waschbar
  1. Wie komme ich mit schwierigen Situationen klar? Was kann ich tun?
  • Reden, ruhig bleiben, versuchen, es zu klären
  • Hilfe holen, Arbeit im Team, gemeinsam Lösungen finden
  • Ausgleich: Freundinnen und Freunde treffen, Sport, Essen, raus gehen
  • Professionelle Angebote nutzen: Seelsorge, Psychologe
  • Toleranz stärken, Kompromisse schließen
  • Über Krankheiten wie z.B. Demenz Bescheid wissen. Bei Demenz: Mitspielen wenn BW sauer sind und sie beruhigen